Montage eines Gabionenzauns aus Gabionenkörben 


Das Wichtigste beim Bau eines Gabionenzauns ist die Vorbereitung des Untergrunds. Für die fachgerechte Montage eines Gabionenzauns aus Gabionenkörben muss an der Stelle, an der der Zaun stehen wird, zunächst 30–50 cm Erdreich abgetragen werden. Anschließend wird Schotter oder Makadam eingebracht, verdichtet und eingeebnet, um einen tragfähigen Untergrund zu schaffen. Für eine bessere Stabilisierung des Gabionenzauns kann auf den verdichteten Untergrund zusätzlich Pflaster verlegt werden, auf dem anschließend die Gabione aufgebaut wird. Die beste Stabilität gewährleistet jedoch ein Betonfundament.

Bei der Montage eines Gabionenzauns aus Gabionenkörben, deren Verhältnis von Höhe zu Tiefe 2:1 nicht überschreitet (Beispiel: 1 m Höhe, 0,5 m Tiefe), ist kein Betonieren erforderlich und ein solcher Zaun ist selbsttragend – er benötigt keine Stabilisierungspfosten. Bei Gabionenkörben mit einem größeren Verhältnis (Beispiel: 1 m Höhe, 0,3 m Tiefe) muss die Konstruktion mit Pfosten verstärkt werden, die entweder in den Boden einbetoniert oder ordnungsgemäß auf einem Betonuntergrund verankert werden (Abbildung 3). In jedem Fall empfehlen wir, die Montage eines Gabionenzauns mit einem Fachmann zu besprechen.

Die einzelnen Gabionenkörbe werden direkt auf dem vorbereiteten Untergrund mithilfe von Montagespiralen (Klammern) und Haken in der gewünschten Form montiert. Werden die Gabionenkörbe nebeneinander gesetzt, reduziert sich der Preis des Korbes um den Preis der seitlichen Gabionenwand, da diese durch die Seitenwand des benachbarten Gabionenkorbs ersetzt wird. Werden einzelne Körbe übereinander gesetzt, bildet der Boden des oberen Gabionenkorbs gleichzeitig den Deckel des unteren Korbs. Auf diese Weise entsteht eine leere Konstruktion aus Gabionengittern, die anschließend mit Steinen befüllt wird. Gabionenkonstruktionen werden schrittweise, Reihe für Reihe, aufgebaut. Zuerst wird die gesamte untere Reihe mit Steinen befüllt, erst danach wird mit dem Aufbau der weiteren Ebenen fortgefahren.

Um eine gerade und gleichmäßige Sichtseite des Gabionenzauns zu erzielen, müssen die sichtbaren Gabionengitter noch vor dem Befüllen mit Steinen mithilfe von Gerüstrohren verstärkt und fixiert werden, wie in den Abbildungen dargestellt. Mit diesem Vorgehen wird eine perfekt gerade Oberfläche der Vorderseite des Zauns erreicht. Nach dem Befüllen mit Steinen können die Rohre entfernt werden.

Wir empfehlen, die Steine während des Befüllens der Gabionenkörbe an der Sichtseite von Hand so zu schichten, dass zwischen den einzelnen Steinen möglichst kleine Zwischenräume entstehen und die Steine mit einer möglichst großen Fläche am Sichtgitter anliegen. Dadurch wird eine gerade und einheitliche Oberflächenoptik erzielt. Den restlichen Innenraum des Zauns können Sie mit günstigem Bruchstein aus Ihrer Umgebung auffüllen.

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Erstellt von FúúDobre

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