Eine Gabionenwand ist ästhetisch und robust, doch ihre Lebensdauer hängt maßgeblich von der richtigen Drainage ab. Wasser ist ihr größter Feind: Es spült Feinteile mit, baut Druck in der Hinterfüllung auf und friert im Winter. Das kann zu Verschmutzungen der Steine, Verformungen und beschleunigter Korrosion der Körbe führen. Dieser Beitrag konzentriert sich vor allem auf gabionierte Stützmauern und erklärt, wie Sie das passende Geotextil wählen, den Unterbau schichten, Rohre führen und Gefälle einhalten, um eine lange Lebensdauer sowie eine trockene, saubere Gabionenansicht zu erreichen.

Eine korrekte Entwässerung schützt Gabionen vor Wasseransammlungen und Verschlämmung. Ohne Filterung gelangen feine Bodenpartikel in die Zone hinter dem Korb, verstopfen die Drainage und werden anschließend über die Sichtfläche der Steine ausgespült. Im Winter kann Wasser in der Hinterfüllung gefrieren, sich ausdehnen und Körbe aus dem Verband drücken oder Ausbeulungen verursachen. Dauerhaft feuchter Kontakt fördert zudem die Drahtkorrosion, besonders bei beschädigter Beschichtung. Eine gute Drainage ist daher eine Investition in Optik, Stabilität und Lebensdauer.
Geotextilien sind unscheinbar, aber entscheidend. Sie erfüllen zwei Aufgaben: Trennung (Separieren von Boden und Drainagekies) und Filtration (Wasser durchlassen, Feinteile zurückhalten).
Der richtige Schichtaufbau gewährleistet Tragfähigkeit und Wasserabführung. Ziel ist, Wasser aus dem Gelände in die Drainagezone zu leiten und sicher abzuleiten.
Sowohl Unterbau als auch Drainage müssen eine eindeutige Fließrichtung aufweisen. Lassen Sie ein Drainagerohr niemals ohne funktionsfähigen Auslass enden.
Am Hang wirkt Wasser aggressiver. Grundlage sind eine stufenweise Ausbildung der Gründungssohle (Schrittgründung) und die Anlage von Terrassen.
→ Detaillierte Montageanleitung für Gabionenzäune!
Zweimal jährlich die Auslässe und Revisionsstellen visuell kontrollieren; Laub und Schmutz entfernen.
08:00 – 16:00
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